Eigenleistung: Außenanlagen Update

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Jetzt ist es tatsächlich schon fast 3 Jahre her, seit wir den letzten Eintrag gemacht haben. Zeit also mal über die zahlreichen Neuigkeiten zu berichten.

Rasenanlage

Nachdem die Basisarbeiten an den Außenanlagen ja von einem Gartenbauer gemacht wurden, haben wir dann das Verteilen des Oberbodens und die Anlage des Rasens übernommen. Ich hätte es mir – wie so oft – viel einfacher vorgestellt die ganze Erde zu verteilen und eine einigermaßen ebene Fläche hinzukriegen. Blöd war natürlich, dass wir in einer Kurzschlussaktion den Zaun zur Straße mitmachen haben lassen. So kam der LKW mit dem Oberboden natürlich nicht mehr auf unser Grundstück drauf. Also musste ich einen LKW mit Ladekran ordern, der die Erde wenigstens einigermaßen im vorderen Teil verteilen konnte – die Erde für hinten musste ich dann mühsam mit Schaufel und Schubkarre verteilen. Also jedem, der die Rasenanlage noch vor sich hat – unbedingt den Zaun erst machen,  wenn man definitiv keinen großen Bagger oder LKW mehr auf dem Grundstück braucht – sonst heißt es Schaufeln und Buckeln.

Da ich so natürlich auch deutlich länger brauchte,  wurde es ziemlich spät im Jahr bis der Rasen gesäht war und ich hatte Glück, dass ich mit der Aussaat Mitte/Ende Oktober überhaupt noch eine Grünfläche bekommen habe…

 Spielturm

Als wir dann im Frühling 2013 endlich Rasenfläche hatten,  wollten wir auch alles dafür tun,  dass wir Zeit im Garten verbringen konnten. Das heißt zuallererst die Kinder dazu überreden auch im Garten bleiben zu wollen. Konsequenz war,  dass vor allem anderen erstmal ein Spielturm aufgebaut werden musste.  Also wieder eine Woche Urlaub und in die Hände gespuckt.  Insgesamt war es natürlich wieder sehr anstrengend und zeitintensiv – natürlich war er nach der Urlaubswoche trotzdem noch nicht fertig. Es ist einfach zu verlockend den Tag ruhig angehen zu lassen,  wenn man Urlaub hat.

Gartenhaus

Ja,  das Gartenhaus war noch so ein Projekt im Sommer 2013. Hatte mir wieder in den Kopf gesetzt das selbst zu machen und nicht machen zu lassen. Die nächste Woche Urlaub…

Eine 3.5m x 3.5m x 60cm tiefe Grube sollte man nicht mit dem Spaten ausheben. Das war zumindest die Erkenntnis nach einem Tagen schaufeln mit einem quasi nicht erkennbaren Erfolg. Erkenntnis: Am zweiten Tage sollst du ruhen und am dritten Tag die Arbeit mit einem Bagger tun. Das funktionierte dann ganz gut,  Randsteine setzen, Frostschutz schaufeln,  Kies schaufeln,  Steine legen – ich war zufrieden und schwor mir, dass das jetzt genug der Erfahrung mit körperlicher Arbeit bezüglich Pflaster legen war 😉

Der Aufbau des Gartenhauses war dann Arbeit, die recht gut von der Hand ging – das Holz war zwar etwas verzogen, aber das war bei einem ebay-Schnäppchen zu erwarten. Mit ein paar Nacharbeiten waren die Probleme jedoch schnell zu lösen. Ein geräumiges Gartenhaus ist Gold wert, wirklich. Rasenmäher, Vertikutierer, Gartengeräte, Erde,  Dünger, Zaunreste, Fahrräder für 4 Personen, 2 Kettcars, Grill, Terrassenmöbel, Leiter…  Wo lässt man das Zeug, wenn nicht in einem Gartenhaus – ach so, ja: Das Auto steht  draußen, weil die Garage voll ist 😀

Carport

Nach längerem hin und her ob jetzt eine Garage, ein Carport oder gar eine Kombination sinnvoller wäre,  sind wir zum Ergebnis gekommen, dass es ein Carport und zwar genauer ein Metallcarport werden sollte. Wir hatten ganz zu Anfang schon mal Kontakt mit der Firma MM Metallcarport, ein Kleinunternehmen aus Regensburg, das eben diese Art von Carport anbietet. Also Termin vereinbart. Der Termin war dann sehr skurril, die beiden Herren M und M, Zwillinge, waren nicht mehr gemeinsam im Unternehmen, einer war in seinen alten Job zurück gegangen, der andere schien wenig interressiert uns etwas zu verkaufen. Das Hauptgeschäft sei es jetzt, schwierig zu erstellende, in Form und Anlage herausfordernde Unterstände und Carports für vor allem Firmenkunden zu bauen –  unser 6×6.5 Meter Carport schien viel zu wenig herausfordernd. Später im Gespräch stellte sich dann klarer heraus, dass Privatkunden häufig die relativ hohen Kosten im Vergleich zu einem Holzcarport abschrecken und dass die geringe Erfolgsquote im Privatbereich anscheinend ihre Spuren am Enthusiasmus zur Sache hinterlassen hat.  Erschwerend kam hinzu, dass sie jetzt keine Kleinunternehmer mehr waren und so auch nicht mehr ohne MwSt anbieten konnten, was den Preis für Privatpersonen nochmal steigen lässt.

Wir hatten uns aber schon entschieden, also ist es letztendlich auch ein schöner Metallcarport geworden, den wir preislich im oberen 4-stelligen Bereich auch wirklich vertretbar finden. Eine Fertiggarage ist auch nicht billiger und vor Allem nicht schöner. Ende 2013,  kurz vor dem ersten Schnee hatten wir dann endlich unseren lange ersehnten Carport stehen, was dem wirklich sehr gut eingespielten Team von MM Metallcarport zu verdanken ist. Das ging Ruck Zuck mit dem Aufbau.

Terrassendach

Irgendwann im Spätsommer 2014 waren wir es Leid den Sonnenschirm immer wieder nachjustieren zu müssen und doch keinen Schatten auf der Terrasse zu haben. Die Suche gestaltete sich mühsam,  es schien zwischen Baumarktware und sündteuren Wintergärten keine guten Alternativen zu geben. Letztendlich haben wir uns gegen eine Markise, die in guter Ausführung auch schnell teuer werden kann, und für eine Terrassenüberdachung entschieden. Letztendlich war der vertretbare Aufpreis gegenüber einer Pfostenmarkise und der zusätzliche Wetterschutz ausschlaggebend und eben die Tatsache, dass das System ausbaufähig ist – bis hin zum vollständigen Wintergarten. Die Aufdachmarkise mit einem wind- und wasserdurchlässigen Stoff war auch die richtige Entscheidung,  wir müssen uns um Zugbelastungen bei Wind keinen großen Kopf machen und das Licht unter dem Stoff ist wirklich schön.

Fazit: Ich kann jedem nur eine Erhardt Markisen Terrassenüberdachung Typ T100/150 mit Aufdachmarkise empfehlen.

Phototvolthaik

Weil uns 2014 ja fast schon langweilig geworden ist, haben wir zum Jahresabschluss noch flott ne Photovolthaik-Anlage installieren lassen. Die 5,72 kWp passten gut aufs Dach, das jetzt komplett bedeckt ist und der mitgekaufte 8kWh Stromspeicher lässt uns auf Autarkie-Grade von 98% kommen, aufs dreiviertel Jahr gesehen sind das bisher 68% Autarkie, ich habe fast 3 mal mehr Strom ungenutzt eingespeist als ich aus dem Netz bezogen habe. Letztendlich steht zumindest ohne die Investitionskosten rauszurechnen ein gutes Plus hinter der Anlage. Mehr braucht es nicht für ein gutes Gefühl 🙂

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